- Das Wichtigste auf einen Blick
- Normaler Haushaltsstrom reicht oft vollkommen aus
- Wie viel Strom verbraucht ein Homelift pro Jahr?
- EcoDrive: Jede vierte Fahrt läuft auf zurückgewonnener Energie
- Was beeinflusst den Homelift Stromverbrauch?
- Stromkosten sind beim Homelift kein relevanter Kostenfaktor
- Häufige Fragen zum Stromverbrauch eines Homelifts
Wer einen Homelift plant, stellt früh die Frage: Wie viel Strom verbraucht so ein Gerät eigentlich, und was kostet mich das im Jahr? Die gute Nachricht: Der Homelift Stromverbrauch moderner Geräte ist deutlich geringer, als viele erwarten. In diesem Artikel erfahren Sie, was die Modelle von Paderlift tatsächlich verbrauchen, welchen Anschluss sie benötigen und womit Sie bei den laufenden Stromkosten realistisch rechnen können.

Das Wichtigste auf einen Blick
- Alle Paderlift-Homelifte laufen an 230-Volt-Haushaltsstrom
- Kein Starkstrom, kein teurer Sonderanschluss erforderlich
- Der SWIFT Pro und SWIFT Lite benötigen nur 900 Watt im Betrieb
- Das entspricht dem Energieverbrauch eines Geschirrspülers der Klasse A
- Dank Energierückgewinnung ist bei einem SWIFT Lift jede vierte Fahrt kostenlos
- Typische Jahreskosten: Zwischen 20 und 50 Euro
Normaler Haushaltsstrom reicht oft vollkommen aus
230 Volt und eine Standardsicherung genügen
Ein weit verbreitetes Missverständnis lautet: Ein Homelift im eigenen Haus brauche einen besonderen Stromanschluss. Für einige Lifte im Sortiment von Paderlift gilt das nicht.
Der SWIFT Pro und der SWIFT Lite werden über einen normalen 230-Volt-Haushaltsstromanschluss mit Energie versorgt. Die Fahrten selbst erfolgen über das integrierte Batteriesystem, das automatisch über ein Ladegerät nachgeladen wird. Für den Betrieb genügt eine Absicherung von 10 Ampere. Das entspricht dem Standard einer gewöhnlichen Steckdosenleitung. Ein separater Zähler oder eine aufwendige Verstärkung der Hausinstallation sind in der Regel nicht erforderlich.
Folgende Homelifte können an einem normalen 230-Volt-Haushaltsstromkreis betrieben werden. In der Regel wird hierfür jedoch ein eigener abgesicherter Stromkreis vorgesehen.
Auch der Aritco HomeLift Compact und der Aritco HomeLift (kleinere Modelle) arbeiten mit 230 Volt einphasig. Beim Aritco HomeLift und Aritco HomeLift Access ist für größere Modelle mit höherer Traglast zusätzlich ein 400-Volt-Anschluss möglich. Für den typischen Privathaushalt mit einer Person oder einem Rollstuhl ist das jedoch nicht notwendig.
Der Ascendor QuattroPorte, ein Außenaufzug für Fassaden und Gärten, benötigt ebenfalls 230 Volt, allerdings mit einer Absicherung von 16 Ampere. Auch das ist in jedem Neubau und den meisten sanierten Bestandsgebäuden problemlos verfügbar.
Wie viel Strom verbraucht ein Homelift pro Jahr?
SWIFT Pro und SWIFT Lite: 900 Watt im Betrieb
Der SWIFT Pro und der SWIFT Lite ziehen während der Fahrt 900 Watt aus dem Netz. Das entspricht der Energieeffizienzklasse A nach VDI 4707, dem Bewertungsstandard für Aufzüge, und ist vergleichbar mit einem Geschirrspüler der Klasse A im Vollbetrieb.
Zum Einordnen: Eine Waschmaschine arbeitet mit 1.800 bis 2.200 Watt. Der SWIFT liegt mit 900 Watt weit darunter.
Während moderne Homelifte wie der SWIFT typischerweise nur 50 bis 150 kWh Strom pro Jahr benötigen, liegt der Verbrauch klassischer Hydraulikaufzüge häufig zwischen 150 und 500 kWh jährlich. Ursache ist unter anderem die deutlich höhere Antriebsleistung der Hydraulikpumpe sowie die geringere Energieeffizienz des Systems.
Jahresverbrauch und Stromkosten im Alltag
Wie viel kWh im Jahr zusammenkommen, hängt vor allem davon ab, wie häufig Sie den Lift nutzen und wie viele Stockwerke er überbrückt. Als Orientierungsrahmen gilt für einen typischen Privathaushalt mit zwei Etagen und durchschnittlicher Nutzung ein Jahresverbrauch von ungefähr 50 bis 150 Kilowattstunden.
Zum Vergleich mit anderen Geräten, die dauerhaft im Haushalt laufen:
| Gerät | Jahresverbrauch (Richtwert) |
|---|---|
| Treppenlift | ca. 20 bis 60 kWh |
| Homelift (modernes Modell) | ca. 50 bis 150 kWh |
| WLAN-Router (Dauerbetrieb) | ca. 150 kWh |
| Fernseher (55 Zoll) | ca. 110 kWh |
| Waschmaschine | ca. 210 kWh |
| Geschirrspüler | ca. 270 kWh |
Ein moderner Homelift verbraucht demnach weniger Strom als ein Router, der rund um die Uhr läuft.
Rechenbeispiel: Bei einem Strompreis von 35 Cent pro Kilowattstunde und einem Jahresverbrauch von 100 kWh entstehen Kosten von 35 Euro im Jahr, also knapp 3 Euro pro Monat. Selbst bei intensiver Nutzung mit einem Jahresverbrauch von 150 kWh bleiben die Stromkosten unter 55 Euro jährlich.

EcoDrive: Jede vierte Fahrt läuft auf zurückgewonnener Energie
Was den SWIFT besonders auszeichnet, ist das integrierte EcoDrive-System. Bei jeder Abwärtsfahrt bremst der Motor aktiv und speist die dabei entstehende Energie in die eingebaute Batteriebank zurück. Die gespeicherte Energie steht für die nächste Aufwärtsfahrt zur Verfügung.
Das Ergebnis: Jede vierte Fahrt läuft rechnerisch auf zurückgewonnener Energie. Das senkt den tatsächlichen Strombezug aus dem Netz gegenüber einem reinen Netzbetrieb spürbar. Zum Vergleich: Konventionelle Homelifte ohne Energierückgewinnung nutzen die Bremsenergie nicht und geben sie als Wärme ab.
Voller Betrieb auch bei Stromausfall
Ein weiterer Vorteil der Batterietechnik: Der SWIFT ist der einzige vollständig batteriebetriebene Homelift seiner Klasse. Das bedeutet, der Aufzug fährt zu jedem Zeitpunkt über seinen Akku, nicht direkt aus dem Netz. Bei einem Stromausfall läuft er im vollen Umfang weiter, bis die Netzversorgung wiederhergestellt ist.
Aritco-Modelle sind ebenfalls mit einem Batterie-Notsystem ausgestattet. Dieses ermöglicht jedoch lediglich eine kontrollierte Notabsenkung, also eine einmalige Fahrt in das nächste Stockwerk, um eingeschlossene Personen zu befreien. Beim SWIFT hingegen reicht die Akkukapazität für weiterhin vollständigen Fahrbetrieb.
Wer optional noch mehr Unabhängigkeit möchte: Der SWIFT kann auch an ein Solarmodul angeschlossen werden, das die Batterien direkt nachlädt.
Was beeinflusst den Homelift Stromverbrauch?
Mehrere Faktoren bestimmen, wo innerhalb der Spanne von 50 bis 150 kWh Ihr persönlicher Jahresverbrauch liegt:
Nutzungshäufigkeit: Vier bis sechs Fahrten täglich entsprechen dem unteren Bereich. Wenn mehrere Personen im Haushalt den Lift regelmäßig nutzen, steigt der Verbrauch entsprechend.
Förderhöhe: Je mehr Stockwerke der Lift überbrückt, desto länger läuft der Motor pro Fahrt. Bei drei oder vier Etagen ist der Unterschied im Jahresverbrauch jedoch überschaubar, da die Geschwindigkeit bei allen genannten Modellen auf maximal 0,15 Meter pro Sekunde begrenzt ist und die Fahrten insgesamt kurz bleiben.
Standby-Verbrauch: Moderne Steuerungssysteme wie das Thor-Engineering-System im SWIFT verbrauchen im Ruhezustand sehr wenig Strom. Der Anteil des Standby-Verbrauchs am Jahreswert ist bei Homeliften deutlich geringer als bei gewerblichen Aufzügen mit ständig aktiver Beleuchtung und Belüftung.
Beleuchtung: Die LED-Beleuchtung im SWIFT Pro, die über das Touch-Display in Farbtemperatur und Helligkeit einstellbar ist, verbraucht im laufenden Betrieb nur wenige Watt und fällt kaum ins Gewicht.

Stromkosten sind beim Homelift kein relevanter Kostenfaktor
Der Homelift Stromverbrauch liegt bei modernen Geräten auf einem Niveau, das im Jahresbudget kaum auffällt. Für die meisten Haushalte entstehen Jahreskosten von 20 bis 50 Euro, in Ausnahmefällen etwas mehr. Das entspricht weniger als einem Viertel des Jahresverbrauchs einer Waschmaschine.
Stromkosten pro Fahrt
Eine typische Fahrt zwischen zwei Etagen kostet bei einem Strompreis von 35 Cent pro Kilowattstunde weniger als 0,2 Cent.
Anders ausgedrückt: Für nur einen Euro Stromkosten können Sie den Lift mehr als 570 Mal nutzen.
Der SWIFT Pro und SWIFT Lite setzen mit dem EcoDrive-System, der Energieeffizienzklasse A nach VDI 4707 und dem vollständigen Batteriebetrieb einen klaren Maßstab in Bezug auf Effizienz. Kein Starkstrom, kein Sonderanschluss, keine versteckte Stromkostenfalle.
Wenn Sie sich für einen Homelift von Paderlift interessieren und wissen möchten, welches Modell für Ihr Zuhause am besten passt, beraten wir Sie gerne unverbindlich. Weitere Informationen zu Anschaffungskosten finden Sie in unserem Artikel zu den Kosten eines Homelifts. Ob und wie Sie die Investition fördern lassen können, erklären wir in unserem Beitrag zur Homelift Förderung.
Sprechen Sie uns an. Wir helfen Ihnen, die richtige Entscheidung für Ihr Zuhause zu treffen.
Häufige Fragen zum Stromverbrauch eines Homelifts
- Das Wichtigste auf einen Blick
- Normaler Haushaltsstrom reicht oft vollkommen aus
- Wie viel Strom verbraucht ein Homelift pro Jahr?
- EcoDrive: Jede vierte Fahrt läuft auf zurückgewonnener Energie
- Was beeinflusst den Homelift Stromverbrauch?
- Stromkosten sind beim Homelift kein relevanter Kostenfaktor
- Häufige Fragen zum Stromverbrauch eines Homelifts